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"Hoetmar 2030" präsentiert Projekte

Läutehaus
Das Läutehaus soll im Sinne der Dorfentwicklung saniert und
umgenutzt werden. Zu den anvisierten Nutzungsmöglichkeiten
gehören eine Dorfgemeinschafts-Begegnungsstätte, ein
Dorfarchiv und ein Bürgerbüro

Das Dorfentwicklungskonzept (kurz DEK) für Hoetmar geht in die nächste Runde. Nachdem in den vergangenen Monaten die Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Arbeitskreisen Projekte für die Zukunft Hoetmars bis zum Jahr 2030 entwickelt haben, soll der aktuelle Stand der Dinge nun der interessierten Öffentlichkeit im Rahmen einer Werkschau, der sogenannten Projektmesse, präsentiert werden.

Am Sonntag, den 22. März findet die Projektausstellung statt - morgens ab 10 Uhr, direkt nach der Frühmesse. "Ein Sonntagstermin hat sich in der Vergangenheit schon häufig als geeignet für diese Art von Veranstaltung erwiesen", beschreibt Dr. Frank Bröckling vom betreuenden Büro planinvent aus Münster die Terminwahl. So werden die Stellwände mit den Projektideen für Hoetmar nun im Feuerwehrgerätehaus aufgebaut, wo sich dann jeder am Vormittag über den Stand im Dorfentwicklungskonzept informieren kann, vielleicht in Verbindung mit dem sonntäglichen Kirchgang oder einem Spaziergang nach dem Frühstück.

Die Projektmesse stellt sich Bröckling als große Werkschau vor: "Besucher können sich ganz unverbindlich über den gegenwärtigen Stand im Dorfentwicklungskonzept informieren. Die bisher entwickelten Projekte werden auf Schautafeln und Postern dargestellt, Projektpaten stehen Rede und Antwort zu den einzelnen Ideen". Zwischen 10 und 13 Uhr haben die Besucher Zeit, vorbeizuschauen und sich die Zwischenergebnisse anzuschauen. Darunter finden sich Projektideen wie die Umnutzung des Läutehauses, die Aufwertung des Wieninger Baches, ein Beleuchtungskonzept, ein Energiekonzept, ein landwirtschaftlicher Lehrpfad, eine generationenübergreifende Dienstleistungsbörse, ein Motocross-Parcours, ein Aktivwald oder ein Dorfplan. Insgesamt werden über 20 Projekte ausgestellt werden. Fertige Projekte wird es allerdings noch nicht zu sehen geben, denn die meisten Ansätze stecken noch in der Entwicklungsphase. Die Projektmesse will diesen "Arbeitsstand" bewusst unfertig dokumentieren: "Bürgerinnen und Bürger, die bislang nicht in den DEK-Prozess eingebunden waren, haben so die Möglichkeit, über die Projekte zu diskutieren sowie aktiv einzusteigen und bei der weiteren Ausgestaltung der Projekte mitzumachen", so Bröckling. Auch das Zustandekommen ganz neuer Ansätze sei dabei nicht ausgeschlossen, da es immer noch Themenbereiche gäbe, in denen das Entwicklungskonzept unterfüttert werden könne. So gebe es auch verschiedene Projektideen, die im Zuge der Arbeitskreise entstanden seien, für die es aber bislang keine Mitmacher im Dorf gebe. Daher ruft auch Oliver Knaup, der Stadt Warendorf, alle Hoetmarer zu einem Besuch der Messe auf: "Wichtig ist, dass alle Interessen des Dorfes in diesem Konzept vertreten werden. Die Projektmesse bietet die ideale Chance zum Einstieg für diejenigen, die bislang noch nicht beim DEK dabei waren". Besonders Vereine, Jugendliche und Gewerbetreibende würden hierbei angesprochen, aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger, die die Zukunft von Hoetmar aktiv mitgestalten wollen.

Das Dorfentwicklungskonzept ist ein vom Land gefördertes Planungsinstrument, mit dem die Interessen von Ortschaften im ländlichen Raum nachhaltig unterstützt werden sollen. Das DEK für Hoetmar wurde - wie vorher bereits die Konzepte für Einen-Müssingen und Milte - von der Stadt Warendorf im letzten Jahr in Auftrag gegeben, das fertige Konzept soll im Sommer vorliegen. Mit der Projektrealisierung kann im Anschluss begonnen werden, verschiedene Projekte können dabei auf eine finanzielle Unterstützung durch das Land NRW hoffen.

  • Die Projektmesse zum Dorfentwicklungskonzept "Hoetmar 2030" findet statt am Sonntag, den 22. April zwischen 10 und 13 Uhr im Feuerwehrgerätehaus und kann in dieser Zeit von allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern besucht werden.
  • Informationen zum DEK "Hoetmar 2030" gibt es beim Büro planinvent unter Telefon 0251 - 48 400 18 sowie im Internet unter www.hoetmar.de/dek_2030/index.htm. Dort können auch Termine nachgesehen und Informationen rund um das DEK heruntergeladen werden.

 Projektkatalog zur Messe (680 KB)

Text: Dominik Olbrich, planinvent

 
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